Was ist Burnout
Die Diagnose ERSCHÖPFUNGSDEPRESSION oder BURNOUT bezeichnet eine heftige persönliche Krise, die typischerweise durch Stress, Überlastung, Zeitdruck, eine hohe Arbeitsbelastung und / oder große private Belastung / Verantwortungen ausgelöst wurde.
Betroffene fühlen sich erschöpft und antriebslos. Ein Beispiel für Belastungen im privaten Bereich ist die Pflege von kranken Familienangehörigen sowie Scheidung oder Trennung und Todesfälle. Im Arbeitsbereich sind nicht nur Workaholics Burnout-gefährdet, sondern auch Menschen mit besonders belastenden Berufen (Sozialbereich, Medizin, wechselnde Schichten) oder wer Mobbing ausgesetzt ist.
Bei den ersten Anzeichen aktiv werden
Ein Burnout sollte niemals unterschätzt werden. Es kann nach und nach ein Rückzug von sämtlichen sozialen Kontakten entstehen. Schlimmstenfalls lassen sich Arbeit und Alltag nicht mehr oder zumindest nicht mehr vollständig bewältigen. Auch körperliche Folgen wie Verdauungsprobleme und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind möglich. Darum ist es wichtig, möglichst früh Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Häufige erste Symptome für Burnout:
- Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung
- Selbstzweifel, Gefühl von Überforderung, Unzufriedenheit mit der eigenen Leistung
- Gewohnte Aufgaben fallen schwerer oder machen weniger Spaß
- Gereiztheit, Überempfindlichkeit und Frustration bis hin zur Aggression
- Konzentrationsprobleme
- Suchtverhalten (zum Beispiel vermehrter Alkoholkonsum)
- Sozialer Rückzug



